Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Mit einem Plakat, das im Bereich der Grundschule Moordorf aufgehängt wurde, wollen Südbrookmerlands Gleichstellungsbeauftragte Hinrieke Wienekamp und Bürgermeister Thomas Erdwiens auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen.

Bereits seit vielen Jahren findet der Aktionstag gegen Gewalt an Frauen statt.

Ziel ist es, das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass Frauen und Mädchen weltweit Opfer von spezifischer Gewalt und Diskriminierung sind.
Das Ziel ist es die Hilfestruktur für Opfer zu verbessern und über das Thema und die Hilfeeinrichtungen zu informieren.

Auch in Deutschland gehört für viele Frauen Gewalt durch den Partner oder Ex-Partner zum Alltag.
In Deutschland wird noch immer jede dritte Frau Opfer häuslicher Gewalt.
Kinder wachsen in einem von Gewalt geprägten Alltag auf. In Deutschland tötet -statistisch gesehen - jeden dritten Tag ein Mann seine Partnerin oder Ex-Partnerin.
Während der Corona Pandemie sind die Zahlen der betroffenen Frauen angestiegen, auch geht man von einer hohen Dunkelziffer aus.
Durch die Isolation in der Corona-Pandemie kommt es häufiger zu Eskalationen innerhalb der Familien, wie eine aktuelle Studie belegt. Betroffen können alle Frauen sein - unabhängig von Nationalität, Alter, Religion, Bildung, Einkommen oder sozialem Status.

Dieser Tag wird zum Anlass genommen, um Gewalt gegen Frauen in den Fokus zu rücken, das Schweigen zu brechen und Betroffenen, Opfern, Tätern oder Angehörigen Hilfe und oder Lösungen anzubieten.

Es bedarf der öffentlichen Aufmerksamkeit und Unterstützung, diese Gewalt zu beenden.