Schulgebäudenachnutzung

FSCO -Warum wurde ein Schulstart zum Schuljahr 2022/23 nicht beschlossen? Neben der FCSO Veenhusen hat sich nunmehr auch die FSO Großheide für eine zukünftige Unterbringung in der auslaufenden HRS in Moordorf beworben.

 

Ebenso wie die FSCO Veehnusen wird somit auch die FSO Großheide die Gelegenheit erhalten, sich und ihr Schulsystem im Rahmeneiner Sitzung des zuständigen Fachausschußes der Öffentlichkeit vorzustellen.

Allein schon aus Neutralitätsgründen ist eine politische Gemeinde gehalten sich hier so auszurichten!!!

Darüber hinaus braucht eine erfolgreiche Schule Kontinuität. Bevor es also zu einer diesbezüglich letztendliche politische Entscheidung kommt, gilt es im Vorfeld grundlegende Dinge zu regeln und Rahmenbedingungen zu schaffen.Dieses bedarf intensiver Abstimmungsprozesse der eventuell jeweiligen zukünftigen Schulpartnerschaften.

Eingeforderte uneingeschränkte Zustimmungen etwaiger Schulen, die sich im Gemeindegebiet ansiedeln möchten oder gar angesiedelt haben, gelten hier also allgemein.

Entsprechend dem Grundsatz einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Schule und politische Gemeinde.

So ist es im Vorfeld solch gewichtiger politischer Entscheidungen zwingend erforderlich, dass im Rahmen intensiver Abstimmungsprozesse zwischen Bewerbern und politische Gemeinde die zukünftigen Rahmenbedingungen besprochen, geprüft und letztendlich vereinbart werden.

„Hau- Ruck- Entscheidungen“ oder gar politische Schnellschüsse helfen hier nicht weiter. Im Gegenteil, einer zukunftsträchtigen Lösung stehen sie eher entgegen.

Zudem ist hier gegenwärtig überhaupt kein Zeitdruck vorhanden, zumal ein Schulneustart an der HRS in Moordorf für die FCSO zum Schuljahr 2023/2024 vorgesehen ist. Mal abgesehen davon, dass möglicherweise eine Schulklasse aus SBL bereits zu dem anstehenden Schuljahr an der FSCO in Veenhusen startet.

Insofern gilt es noch einer Vielzahl von Abstimmungs- und Prüfungsprozessen durchzuführen, die mit sehr vielen Fragestellungen verbunden sind.

Wie beispielsweise das Ergebnis…

- einer angestrebten differenzierten Erhebung des Schüler-/ Elternwillens zum Schulangebot

durch die Gemeinde und den zukünftigen Schulträger;

- zur Schaffung naturwissenschaftlicher und anderer Räume;

- zur Umsetzung eines Auswahlverfahrens für die Aufnahme von Schülern;

- eines diesbezügliches Mitentscheidungsrechtes durch die Gemeinde;

- zur Gestaltung einer Inklusionsarbeit;

- einer Gestaltung der Schulaußenflächen und Räumlichkeiten;

- etwaiger Sachkosten-Mittelzuweisungen durch die Gemeinde;

- erforderlicher Abschreibungsmodalitäten;

- etwaiger Mietkosten;

- zu haftungsrechtlichen Angelegenheiten

- etc.

Aus Loyalitätsgründen gegenüber den Nachnutzungsbewerbern und der grundsätzlichen Abstimmung jener Rahmenbedingungen einer zukünftigen Nutzung durch diese haben sich alle politischen Verantwortlichkeiten aus den Rats-Fraktionen und Ratsgruppen sowie die Gemeindeverwaltung im Rahmen einer jüngsten Zusammenkunft darauf geeinigt, die zuvor beschriebene Vorgehensweise und Fragestellungen zu klären, bevor es überhaupt zu einer entsprechenden Beschlussfassung kommen kann.

Diese Absprache wiederum war die Grundlage dafür, dass es im Zuge der Ratssitzung am 3.3.22 zur Zuweisung in den zuständigen Ausschuss  für Schulen und Kindertagesstätten des Tagesordnungspunktes 11 „Nachnutzung der HRS in SBL“ – gekommen ist. So dass diese Zuweisung in den zuständigen Fachausschuss auch im einstimmigen Einvernehmen aller Ratsgruppen vorgenommen wurde.