Multifunktionaler Spielplatz

Infoveranstaltung mit sehr geringer Beteiligung

Am Samstag, den 02.04.2022 hatten Interessierte die Gelegenheit, mehr über die derzeitigen Planungen zum Generationenpark in Moordorf zu erfahren. Leider nahmen, außer einiger Ratsherrn, nur vier Anlieger an dem Informationsaustausch teil.Die Veranstaltung begann um 10 Uhr vor der Zweifachturnhalle der Haupt und Realschule in Moordorf.

Nach einer Begrüßung des Bürgermeisters Thomas Erdwiens wurden die Planungen durch die Sachbearbeiterin Frau Anja Dziarnowski und dem Fachbereichsleiter Herrn Konke Wienekamp vorgestellt.

 

Wie bereits berichtet unterstützen das Land Niedersachsen und die EU die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten bzw. Ortskernen.
Die Gemeinde hat sich erfolgreich beworben, so dass ein virtuelles Budget für die Umsetzung von Vorhaben in Höhe von 345.000,00 € durch das Niedersächsische Ministerium für Bundes-und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung zur Verfügung gestellt werden kann. Die Förderquote beträgt 90 %.
Die Umsetzung der Projekte darf ausschließlich in Grundzentren mit zentralörtlicher Funktion erfolgen.

Der Abschluss der Maßnahmen muss bis zum 31.03.2023 erfolgen.

Bei der Infoveranstaltung wurden auch Wünsche und Anregungen gesammelt sowie Fragen beantwortet.

So wünschen sich unter andern die Anlieger sowie der Ortsvorsteher Stefan Kleinert, keinen Grillplatz sowie auch kein eigenes Toilettenhaus auf dem Gelände. Zudem kam der Wunsch einer guten Beleuchtung und Öffnungszeiten für die Fläche auf.

Ratsherr Herr Jann de Vries wünscht sich das garantierte Anpflanzen der Bäume. Diese dienen als grüne Schallschutzwand und tagen optisch dem Gesamtbild bei.

Großes Bedenken hatten die meisten Beteiligten am Unterhalt der Fläche sowie deren Müllbeseitigung bzw. Ängste diese Fläche würde von Vandalismus geprägt werden. Bürgermeister Thomas Erdwiens erläuterte, der Unterhalt würde der Gemeinde obliegen. Herr Berthold Lübben stellte die Prüfungsoption zum Einsatz eines eigenen Security-Teams (Wachdienst) für das gesamte Gemeindegebiet in den Raum, denn diese Problematik betrifft ja nicht nur den Ortskern Moordorf.  Ein Security-Team würde zwar zur Überwachung beitragen können, aber sie haben keine polizeilichen Befugnisse, dürfen keine Personalien aufnehmen oder Menschen durchsuchen.

Der Jugendpfleger Karl Echterhof wünscht sich geschlossene Mülleimer, aus eigener Erfahrung haben diese den größten Schutz vor Zerstörungswut.

Wir alle sind gespannt auf die Umsetzung der Planung.