Die Gemeinde begrüßt es, dass besorgte Bürger-/innen aufmerksam ein Augenmerkt auf Entwicklungen und Vorgänge haben, die vom
ersten Eindruck her sonderbar, eventuell auch merkwürdig und nicht nachvollziehbar erscheinen.
Was die jüngsten Abläufe in den Engerhafer Meeden im Zusammenhang mit etwaigen erforderlichen Ausgleichs- und Kompensations-
Maßnahmen aufgrund der Erforderlichkeit durch den Neubau des Zentralklinikums anbelangt, kann sie mögliche Ängste und Befürchtungen
aber relativieren.
Auf den besagten Naturschutzflächen wird versucht, eine weitere starke Ausbreitung von Ampfer und Disteln zu verhindern. Ohne gezielte Gegenmaßnahmen würden sich die Pflanzen rasant ausbreiten und den Grünlandbestand nachhaltig für die landwirtschaftliche Nutzung sowie auch für die Naturschutzmaßnahmen schädigen.
Hintergrund: Eine dieser Pflanzen bildet bis zu 40.000 Samen.
Neben dem Ausstechen der Pflanzen, Abmähen und Abschneiden der Samen- und Blütenstände und anschließender Entsorgung erfolgt die Behandlung von Horst- und Einzelpflanzen auch mit dem Herbizid Simplex zur nachhaltigen Bekämpfung.
„Die Behandlung mit einem Herbizid erfolgte in Abstimmung mit der Ökologischen Baubegleitung und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreis Aurich . Vor dem Einsatz erfolgte eine Einweisung des Personals durch die Ökologische Baubegleitung.“
Mit diesen Maßnahmen (Ausstechen, Abmähen, Abschneiden und Spritzen) kann gewährleistet werden, dass die Flächen weiterhin für die landwirtschaftliche Nutzung und für den Naturschutz erhalten bleiben.
Ein Unterlassen von Gegenmaßnahmen würde dazu führen, dass sich jene Pflanzenarten, die hier nur durch spezielle gezielte Bekämpfung beseitigt werden sollen, rapide ausbreiten und der eigentlichen ökologischen als auch Zweck- und Nutzungsausrichtung der Maßnahmen absolut entgegenstehen würden.
Für weitere diesbezügliche Fragen, auch durch besorgte Bürger-/innen, steht Herr Andre Hanssen
vom Liegenschaftsmanagement und als Projektbegleiter der Gemeinde SBL gerne zur Verfügung.